Vergesellschaftung

Problemlose Vergesellschaftung

Wellensittiche sind nicht nur äußerst soziale Tiere, sondern auch sehr spontan. In Australien bilden sich die großen Schwärme völlig zufällig, ein Gelege wird mit dem erstbesten Partner angefangen. Für langes balzen und kennenlernen haben die Wellensittiche gar keine Zeit, zu schnell wären die Futterquellen versiegt und der Schwarm müsste weiterziehen, bevor die Eier überhaupt gelegt worden wären.
Ein großer Vorteil für uns bzw. für unsere Wellensittiche, denn die Vergesellschaftung ist so um ein vielfaches einfacher. 

Egal ob der Partner verstirbt oder ein Schwarmmitglied, für jeden neuen Mitbewohner gilt die Quarantänezeit bzw. der Eingangscheck! Nur so ist eine Gefährdung für bereits vorhandene Wellensittiche ausgeschlossen.

Was ist bei der Vergesellschaftung zu beachten?

  • Gerade bei kleinen Gruppen ist es äußerst wichtig, auf ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis zu achten. Zwei Hennen können auf Dauer zu Problemen führen, während ein Pärchen oder zwei Hähne harmonisch miteinander leben können.
  • Ebenso sollten kleine Gruppen eine gerade Anzahl an Wellensittichen haben, damit gegebenenfalls jeder einen Partner hat.
  • Auch die Kombination von einem sehr jungen mit einem recht alten Wellensittich kann zu Problemen führen. Der Junge möchte toben und spielen, während der Alte seine ruhe möchte. Daher möglichst Wellensittiche im selben Alter vergesellschaften.

Bei einem größeren Schwarm sind diese Tipps nicht mehr ganz so wichtig, mit Ausnahme der Hennenanzahl. Sie sollte nie höher als die der Hähne sein.

Wer passt zu wem?

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