Spiel- und Landeplätze

Den Freiflugbereich gestalten

Fliegen gehört zu den natürlichen Bedürfnissen unserer Wellensittiche und sollte mehrere Stunden oder besser noch den kompletten Tag für unsere möglich sein. Doch wir müssen auch für Anreize sorgen, sodass es außerhalb des Käfigs nicht langweilig wird.
Spiel- und Landeplätze können nach ganz eigenem Geschmack gestaltet und gebaut werden, zwar sollten die Bedürfnisse der Vögel im Vordergrund stehen, aber oft hat man ja selbst eine Vorliebe. Ich liebe grundsätzlich natürliche Materialien wie Holz, Plastik oder Acryl hat bei mir nichts verloren.
Je abwechslungsreicher gestaltet, desto mehr können die Wellensittiche sich beschäftigen und gleichzeitig ihre Flugmuskulatur oder den Gleichgewichtssinn trainieren.

Chroniken eines Freiflugbereiches

Ich habe mit 13 Jahren meinen ersten Wellensittich bekommen und auf das vertraut, was meine Eltern mir in Sachen Haltung erzählten. Das Internet war noch weit, weit entfernt für mich und mit Sicherheit waren die Foren und Welli-Seiten zu der Zeit noch gar nicht geboren.

2005 – Ein Spielplatz *räusper*

In meiner Anfangszeit der Wellensittich habe ich so ziemlich alles falsch gemacht, was man falsch machen konnte. Krümelchen hatte zwar viel und täglich Freiflug, aber eine Beschäftigung für ihn gab es nicht. Ich hatte zwar diesen Spielplatz, aber den Namen „Spielplatz“ hat das Teil nun wirklich nicht verdient.

 

2008 – Ein Anfang auf der Fensterbank + größerer Käfig

Nachdem Murphy und auch Smookie zugezogen waren, war auch das Interesse an der Haltung von Wellensittichen wesentlich größer. Mittlerweile gab es die ersten Seiten im Internet, wo man ein bisschen lesen konnte. Da ich in meinem Kinderzimmer nur einen begrenzten Platz hatte, musste irgendwann die Fensterbank dran glauben. Klein, aber fein und immerhin ein Anfang. Auch der Käfig veränderte sich und konnte durch ein waagerechtes Dach als Spielfläche benutzt werden.

 

2011 – Fensterbank 2.0

Mit Pheliis Einzug tummelten sich nun 4 Wellensittiche in meinem Kinderzimmer und ich glaube, dies war der Zeitpunkt, wo ich endgültig dem „Welli-Fieber“ verfallen war. Ich merkte schnell, dass sich etwas ändern sollte/ musste. Doch die Fensterbank war so schmal, dass dort kaum etwas möglich war. Papa hatte die rettende Idee mit der Verbreiterung. Die Gardinenstange wurde zur Spielzeugstange umfunktioniert.

 

2012 – Der Traum „New Madeira Double“ wurde wahr

Auch wenn sich nichts an der Fensterbank veränderte, so brachte die New Madeira Double doch einiges an Platz mit, welchen ich für meine damaligen 4 Flieger toll nutzen konnte. Sowohl in der Innenausstattung, als auch auf dem Käfigdach konnte ich endlich etwas kreativer werden.

 

2015/1 – Endlich ein Vogelzimmer!

Mit meinem Auszug im Januar 2015 konnte ich meinen Zwergen endlich das lang ersehnte Vogelzimmer erfüllen. Für mich wurde ein Traum wahr und ich möchte diese Möglichkeit der Vogelhaltung nie wieder missen.
Endlich Platz, um anständige Spiel- und Landemöglichkeiten zu bauen und zu realisieren.
Unsere Zwerge fühlen sich absolut wohl und freuen sich jeden morgen darauf, endlich aus dem Käfig zu dürfen.

 

2015/2 – Aus der Double wird die Triple

Vom Vogelpapa gabs zu meinem 24. Geburtstag die Erweiterung der New Madeira Double. Noch mehr Platz, sowohl im Käfig als auch oben auf dem Käfigdach. Ein paar Veränderungen mussten her.

 

2016 – Es werde Licht!

Auch wenn es sich hier nicht um einen Spiel- oder Landeplatz handelt, so stieg die Wohlfühlqualität unserer Zwerge doch deutlich. Endlich vernünftige Bird Lamps.
Den Bau könnt ihr hier nachlesen: UV-Licht