Liste Mineralien und Zusätze

Grit

Grit gibt es als lose Körnchen und als Gritblock zu kaufen, für welche Art man sich entscheidet, ist abhängig davon, was eure Wellensittiche bevorzugen.
Wie schon oben erläutert, dient der Grit sozusagen als Zahnersatz im Muskelmagen. Damit wird die Nahrung zerkleinert und ist damit sehr wichtig.

Sepiaschale

Die Sepiaschale ist vermutlich für alle ein Begriff, wenn man an die Haltung von Wellensittichen denkt. Es handelt sich hier um ein Auftriebskörper des Sepia, einem zehnarmigen Tintenfisch und ist damit ein Naturprodukt.
Sepiaschalen sind in letzter Zeit sehr in Verruf geraten, denn sie sind sehr salzig. Daher sollte man sie vor dem Anbringen im Käfig mehrere Tage wässern.

Kalk- und Jodsteine

Kalk- und Jodsteine gibt es in diversen Größen, aber auch in Pulverform. Sie bieten nicht nur eine reichhaltige Versorgung mit Mineralien, die für Federn, Schnabel und Krallen wichtig sind, sondern dienen auch zur Schnabelabnutzung. Das enthaltene Kalzium wird für den Knochenaufbau benötigt.

Heilerde

Heilerde ist der „gesunde“ Ersatz zur im Zoohandel erhältlichen Vogelkohle. Bei Durchfall oder Vergiftungen kann sie als „Erste Hilfe“ gegeben werden. Natürlich ersetzt die Gabe nicht den Gang zum vogelkundigen Tierarzt! Im Gegensatz zur Vogelkohle entzieht sie dem Wellensittich keine Vitamine und Mineralstoffe, aber absorbiert Wasser und Giftstoffe aus dem Körper.

Kieselerde

Der ein oder andere von uns hat bestimmt schon mal Kieselerde selbst benutzt, um schöne Haare oder Fingernägel zu bekommen. Ähnlich ist es beim Wellensittich, denn die Kieselerde unterstützt in der Mauser beim Federaufbau, den Knochenaufbau sowie den Hornaufbau. Sie sollte allerdings nicht dauerhaft gegeben werden, sondern nur bei Bedarf!

Vitaminpräparate

Die beste Versorgung mit Vitaminen erreichen wir über die Ernährung unserer Wellensittiche. Obst, Gemüse, Gräser und frische Kräuter. Synthetische Vitamine (also künstlich hergestellte) sollten nur in Absprache mit einem vogelkundigen Tierarzt verabreicht werden. Von den bunten Präparaten aus dem Zoohandel bitte die Hände lassen.

Aminosäurepräparate

Hier gilt im Grunde das Selbe, wie bei den Vitaminpräparaten, denn die Dosierung sollte mit einem vogelkundigen Tierarzt besprochen werden. Ein gängiges und oft benutztes Präparat ist das Korvimin, welches vor allem in der Mauser unterstützend gegeben werden kann.

Lehmsteine
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Im Handel erhältlich sind auch Lehmsteine. In der Natur gibt es einige Arten, die Lehm fressen, um Vergiftungen zu „behandeln“ bzw. vorzubeugen. Ein Lehmstein sollte nicht Dauerhaft angeboten werden.