Eigene Erfahrungen

Ich kann zum Glück sagen, dass wir in mittlerweile über 10 Jahren Wellensittichhaltung nicht oft zum vogelkundigen Tierarzt mussten.
Die meisten Besuche bringe ich mit Eingangschecks von unseren Adoptivkindern in Verbindung, aber natürlich hat es uns auch schon mal getroffen:

Januar 2010: Smookie musste wegen Federlingen mit einem Spot-On behandelt werden.

Januar 2013: Krümelchen ist in der Nacht von der Schaukel gefallen und hat sich den Kopf angeschlagen. Diagnose war dann eine leichte Gehirnerschütterung, die mit Traumeel und viel Ruhe behandelt wurde.

31. August 2014: Ich musste Krümelchen erlösen lassen, vermutlich hatte er einen Schlaganfall mit schweren neurologischen Aussetzern. Jeder Behandlungsversuch wäre für mich nur Tierquälerei gewesen, es ging ihm viel zu schlecht.

Dezember 2014- Januar 2015: Winnie hatte sich sein Auge wundgescheuert, die Federn ums Auge waren weg. Beim vogelkundigen Tierarzt wurde das Auge auf einen Fremdkörper oder eine Verletzung geprüft, war aber negativ. Dafür entdeckte unsere vogelkundige Tierärztin eine Beule neben dem Schnabel, die geöffnet wurde, jedoch wiederkehrte. Beim dritten Termin wollten wir eine OP besprechen, zu der es nicht mehr kommen sollte. Winnie starb am 02. Januar 2015 in den Händen unserer vogelkundigen Tierärztin.

August 2016: Hixx saß am Sonntagmorgen etwas aufgeplustert auf der Schaukel, bewegte sich aber eigentlich recht normal im Raum. Er fraß und kuschelte auch mit seinem Partner Smookie.
Zum Abend hin verschlechterte sich sein Zustand dramatisch, sodass ich ihn in den Krankenkäfig setzte und am nächsten Tag direkt zum vogelkundigen Tierarzt fuhr. Hixx war bereits stark abgemagert (27g) und musste stationär aufgenommen werden. Zwei Tage später verstarb Hixx, er war einfach zu schwach. Ich ließ vorsichtshalber trotzdem noch sämtliche Proben einschicken, da ich mir Sorgen um die anderen machte. Es konnte allerdings nicht eindeutig geklärt werden, woran Hixx starb.