Der Fixiergriff

Die richtige Haltung

Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, dass wir einen unserer Lieblinge einfangen und in die Hand nehmen müssen. Wir müssen sie uns zum Beispiel anschauen, weil uns etwas aufgefallen ist oder der Wellensittich ist krank und braucht Medikamente. Medikamente sollten immer über den Schnabel verabreicht werden, nur so ist die Wirkung gesichert.
Da man als Halter vermutlich eh schon etwas unsicher und aufgeregt ist, wenn man seinen Vogel fangen muss, hilft es sehr, wenn man weiß, wie man seinen Wellensittich festhält ohne ihm weh zu tun oder ihm die Atmung zu erschweren. Auch ist der Vogel so verhindert zu beißen bzw. es ist möglich ihm einhändig die Medikamente in den Schnabel zu geben.

So geht’s:

Hat man den Wellensittich eingefangen, nimmt man ihn so in die Hand, dass der Rücken in der Handfläche liegt. Mit Daumen, Zeige- und Mittelfinger stabilisiert man den Kopf, Ring- und Kleiner Finger umschließen vorsichtig den Bauch bzw. die Füße. Viele Wellensittich sind übrigens meiner Meinung nach etwas ruhiger, wenn sie die Möglichkeit haben, sich mit ihren Füßen an einem Finger festzuhalten. Die ganze Haltung sollte nicht all zu fest sein, jedoch fest genug, dass der Wellensittich sich nicht drehen oder befreien kann. Achtet bitte immer auf die Flügel, nicht dass dort eine Verletzung entsteht, weil ihr im falschen Moment zugreift. Der Brustkorb sollte immer frei sein, damit die Atmung nicht unterdrückt wird und der Vogel in Panik gerät.

 

Fridolin und Gustav sind unsere (Stoff-) Wellensittiche, die sich stellvertretend für unsere Zwerge bereit erklärt haben, den Fixiergriff mal am „lebenden“ Objekt zu zeigen. Viele Bilder lassen sich im Alltag machen, aber fangen wollte ich keinen unserer Zwerge, nur damit ich ein Foto habe.